Damit die jungen Volleyballtalente lange und gesund leistungsorientiert Volleyball spielen können, ist neben einer alters- und entwicklungsgemäßen Trainingssteuerung auch eine sportmedizinische Betreuung unerlässlich.
Mit dem Praxisverbund Qimoto(www.qimoto.de)konnte im Schuljahr 2009/10 ein äußerst kompetenter und erfahrener
Kooperationspartner aus dem Bereich Sportmedizin und Orthopädie für die
sportmedizinische Betreuung der Volleyballtalente gewonnen werden. Mit großem Engegement kümmern sich das freundliche und kompetente Praxisteam um Dr. med. Marco Gassen und Sportwissenschaftlerin Christiane Franz liebevoll und professionell um die Wiesbadener Volleyballetalente.
Mit dem Ziel Fehl- und Haltungsschwächen
frühzeitig zu erkennen, potentiellen Folgeschäden vorzubeugen und Rückschlüsse
für die Trainingsarbeit zu gewinnen, werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt: Unter anderem eine
strahlungsfreie 3D-Vermessung der Wirbelsäule, eine digitale Fußabdruckmessung
sowie ein computergestützter Maximal-krafttest der Rücken- und Bauchmuskulatur.
Die Eltern erhalten nach Abschluss der Untersuchungen eine mehrseitige
schriftliche Auswertung mit den Ergebnissen ihres Kindes sowie einen
ausgearbeiteten Trainingsplan zur Verbesserung der Rumpfkraft.
Anschließend werden alle Volleyballer mit auffälligen Ergebnissen zu einer Kinderrückenschule, die von Frau Franz geleitet wird, eingeladen.
Die insgesamt vier Termine mit dem Thema „Rückenschule für Kinder“ sind Teil der Kooperation des Talentförderprojekts mit dem Praxisverbund QUIMOTO, dem Zentrum für Sportmedizin in Wiesbaden. Den Kindern ein Gefühl für ihren Körper und die richtige Haltung im Alltag sowie beim Training zu vermitteln, ist das Ziel der Rückenschule.
Neben Kräftigungsübungen zur Verbesserung der Rumpfkraft wird daher auch die richtige Haltung im Sitzen und Stehen erarbeitet sowie die Anatomie der Wirbelsäule besprochen. Entspannungsübungen und Massagen beim Cooldown, Übungen zum richtigen Landen auf weichen Spezialmatten, sog. Balance pads, und Laufübungen zur Verbesserung der Koordination rundeten das Programm ab.
