26.08.2010

Neue Sporttaschen für die Talentförderung

Volleyballtalente werben auf ihren Taschen für die R+V24-Versicherung

Dass Sportler auch Modelqualitäten haben, bewiesen die Mädchen und Jungen der Talentförderung Volleyball in Wiesbaden am Donnerstag (26.08.2010) in der Sporthalle am 2. Ring. Im Rahmen der offiziellen Übergabe der neuen Talentfördertaschen durch den Vorstand der R+V24-Versicherung Herrn Andreas Bode sowie seiner Mitarbeiterin Frau Christiane Stankowiak posierten die Nachwuchstalente geduldig vor der Kamera und strahlten dabei vor Freude über die neuen Sporttaschen um die Wette.
Über 120 Sporttaschen stellt die R+V24 der Talentförderung Volleyball mit Sitz am Wiesbadener Schulsportzentrum Elly-Heuss-Schule zur Verfügung und wirbt nun bei nationalen und internationalen Volleyballveranstaltungen mit den jungen Sportlerinnen und Sportlern aus Wiesbaden.
„Die Taschen kommen gleich am Wochenende zu ihrem ersten internationalen Auftritt, wenn unsere Athletinnen mit dem VC Wiesbaden zu einem großen Jugendturnier nach Belgien reisen“, so Lehrertrainer und Projektleiter Benjamin Corts, der sich zudem freut, „durch die einheitlichen Taschen das Zusammengehörigkeitsgefühl der Talentförderkinder weiter stärken zu können“ und der R+V24 „sehr dankbar für die äußerst großzügige Unterstützung ist“.

R+V24-Vorstand Andreas Bode, als leidenschaftlicher Triathlet selbst hohe Trainingsumfänge gewohnt, betont bei der Übergabe, dass die Taschen einerseits Belohnung für die bisherigen Erfolge der Talente, aber zugleich auch Anreiz für eine weiterhin engagierte Trainingsarbeit sein sollen. „Mit dem amtierenden Vizemeister VC Wiesbaden habt ihr das große Ziel Bundesliga direkt vor Augen. Um eure sportlichen Ziele erreichen zu können, müsst ihr gewissenhaft und mit großer Freude trainieren. Die neuen Taschen sollen euch dabei motivieren“, so Bode.

Das Foto zeigt die stolzen Nachwuchsvolleyballer und Lehrertrainer der Talentförderung mit Herrn Bode und Frau Stankowiak von der R+V24-Versicherung.



Vielen Dank noch einmal an die R+V24-Versicherung für die großzügige Unterstützung unseres Projektes!


01.07.2010

"Volleyballsauna" in der Halle am 2. Ring

Talentförderung feiert Sommerfest trotz Hitzerekord

Nur der Saunameister mit dem Aufguss fehlte. Angesichts der heißen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit dachte so mancher Besucher des diesjährigen Sommerfestes der Talentförderung Volleyball in der Halle am 2. Ring an einen Saunabesuch. Die wichtigste Frage in der Halle war daher auch die Frage nach den Getränken. Reicht der Vorrat? Er reichte, vier gut gefüllte Kühlschränke sorgten für die Erfrischung der über 200 teilnehmenden Nachwuchsvolleyballer, Geschwister und Eltern sowie Partner und Förderer des Projekts.

Benjamin Corts und Gundi Groß, als Lehrertrainer der Elly-Heuss-Schule für das Talentförderprojekt verantwortlich, hatten in diesem Jahr mit Unterstützung der Eltern ein großes Spielfest in und um die Halle am 2. Ring organisiert. An 5 verschiedenen Stationen konnten die Kinder Volleyball, Badminton oder Hockey spielen, Waveboard fahren oder vor der Halle auf den zwischen Bäumen gespannten Slacklines balancieren.
„Statt für ein großes Volleyballturnier haben wir uns in diesem Jahr bewusst für einen bunten Sportmix entschieden. Das Volleyballjahr war aufgrund der zahlreichen Erfolge unserer Schützlinge sehr lang, so dass heute ein freudvoller Abschluss ohne Wettkampf im Mittelpunkt stehen soll“, erklärt Lehrertrainerin Groß.
In der Tat kann sich die Bilanz des Wiesbadener Volleyballnachwuchses sehen lassen. Im Jahr 2010 konnten insgesamt 14 Podiumsplatzierungen bei Hessen- und Südwestmeisterschaften, darunter 3 Meistertitel, sowie Platz 6 beim Bundesfinale des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ für die Elly-Heuss-Schule und Platz 14 bei der Deutschen Meisterschaft U16 weiblich erspielt werden.

Die Idee des Spielfestes kam jedenfalls gut an, vor allem die Nachwuchsvolleyballer waren begeistert und mehrfach wurde die Bitte um eine baldige Wiederholung des Festes an die Lehrertrainer herangetragen.
Corts: „Wir hatten natürlich auf gutes Wetter gehofft, doch ein paar Grad kühler hätten es auch getan. Die Kinder haben sich davon aber nicht stören lassen und die Spielstationen waren fast ohne Pause belegt, während sich die Eltern meist im kühleren Schatten vor der Halle aufgehalten haben. Besonders die Waveboards waren im Dauereinsatz und sind beinahe heiß gelaufen.“
Ein weiterer Höhepunkt des Sommerfestes war sicherlich die große Tombola, bei der u. a. ein WM-Trikot des DFB, Mini-Volleybälle oder MP3-Player und ein VCW-Trikot der aktuellen Saison verlost wurden.
Spätestens danach waren sich alle einig, das Sommerfest war ein voller Erfolg – trotz tropischer Temperaturen und auch ohne Aufguss.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an alle fleißigen Helfer sowie die ESWE für die Tombolapreise und den VCW für die Getränke!!!


Weitere Fotos vom Sommerfest finden Sie hier!



30.06.2010

Rücken stärken

Talentförderprojekt Volleyball setzt auf Prävention


Tropische Temperaturen in Raum 222 der Elly-Heuss-Schule am letzten Mittwoch vor den Ferien. Auf grünen Gymnastikmatten schwitzen 12 Nachwuchssportler des Talentförderprojekts Volleyball in Wiesbaden. Diplomsportlehrerin Christiane Franz von der Praxis Dr. Marco Gassen hat verschiedenen Übungsstationen aufgebaut. „Heute ist die letzte Stunde der Rückenschule, in der wir alle Übungen noch einmal in Form eines Zirkeltrainings absolvieren wollen“, erklärt Franz den Schülern.
Die insgesamt 4 Termine mit dem Thema „Rückenschule für Kinder“ sind Teil der Kooperation des Talentförderprojekts mit dem Praxisverbund QUIMOTO, dem Zentrum für Sportmedizin in Wiesbaden. Zuvor hatten sich über 70 Mädchen und Jungen der Talentförderung in der Praxis Dr. Gassen und im Reha-Zentrum MED4Sports einer medizinischen Untersuchung auf mögliche Haltungsschwächen und muskuläre Dysbalancen unterzogen.
Den Kindern ein Gefühl für ihren Körper und die richtige Haltung im Alltag sowie beim Training zu vermitteln, ist das Ziel der Rückenschule. Schließlich sei „die richtige Haltung sowie eine ausgewogene und kräftige Rumpfmuskulatur die Grundlage für jede leistungssportliche Karriere“, so Franz.
Neben Kräftigungsübungen zur Verbesserung der Rumpfkraft wurde daher auch die richtige Haltung im Sitzen und Stehen erarbeitet sowie die Anatomie der Wirbelsäule besprochen. Entspannungsübungen und Massagen beim Cooldown, Übungen zum richtigen Landen auf weichen Spezialmatten, sog. Balance pads, und Laufübungen zur Verbesserung der Koordination rundeten das Programm ab. „Je besser die koordinativen Fähigkeiten der Kinder, desto geringer ist das Verletzungsrisiko durch Umknicken im Sprunggelenk bei schnellen Richtungswechseln oder bei der Landung nach einem Sprung“, erklärt Projektleiter Benjamin Corts den Sinn der Koordinationsübungen.
Und die Kinder fanden insbesondere die Sprungübungen mit den Balance pads einfach „richtig cool“, so dass auch die heißen Temperaturen schnell zur Nebensache wurden.


10.06.2010

Talentförderfahrt Volleyball 2010 nach Inzell

Wiesbaden/Inzell

Es war ein nasser Mittwochmorgen und 46 sehr müde Kinder plus 4 gut gelaunte Trainer luden gerade ihr Gepäck in den Reisebus. Noch schnell den Eltern gewunken und schon hieß es „Inzell, wir kommen!“ Nach einer unterhaltsamen Stunde gingen die lustigen Witze langsam aus, selbst Herr Corts, das „lustige Kerlchen“ hatte nichts Unterhaltsames mehr auf Lager. Da hieß es bei den meisten: I-Pod raus und Musik an. So verging die Zeit mit Essen, Spielen und Quatschen. Endlich kamen wir in Inzell an und was erwartete uns schon? Regen, Regen und Regen! Na toll, dachten wir uns und wollten am liebsten wieder nach Hause.

Es gab 4 Blockhäuser in denen wir Kinder untergebracht wurden. Die Blockhäuser bestanden aus einem Schlafzimmer mit 6 Hochbetten, einem Bad mit 4 Waschbecken und 4 Duschen, 2 Toiletten und einem Wohnzimmer zum Chillen. Nachdem wir die Blockhäuser bezogen hatten, ging es in die Sporthalle und wir spielten Airtramp, was super viel Spaß machte! Hier mussten 4 Mannschaften auf einem riesigen Luftkissen liegen und einen großen Ball mit den Füßen über den Rand der anderen Seite stoßen – ein großer Spaß, aber auch sehr anstrengend :-)


Donnerstagmorgen nach dem Frühstück folgte das Tischtennis- und Wii-Tunier. Es wurden Zweierteams gelost. Die beiden Turniere gehörten genauso wie die Zimmerordnung zu unserer Punktesammlung.

Der Regen prasselte immer noch auf das Camp hinab.

Das Essen sah zwar am ersten Tag nicht gerade lecker aus, aber hätten wir es nicht probiert, so wüssten wir jetzt nicht, wie lecker es dort schmeckt! Nach dem Training (1 Gruppe trainierte und die andere Gruppe machte Schulaufgaben, danach wurde gewechselt) und dem leckeren Abendessen spielten wir noch das Finale des Tischtennisturniers. Die Sieger, Marlon und Luis, freuten sich über mehr Punkte für die Wochenwertung. Darauf folgte die Disco mit Nebel, Stimmung, guter Musik und vielen verschiedenen Discolichtern. Wir tanzten so lange, bis wir uns in 2 Minuten umziehen mussten, um nicht nach der Nachtruhe von unseren Trainern erwischt zu werden.

 

Freitagmorgen starteten wir den Biathlon. Wir mussten zweimal 400m durch das Camp laufen und dazwischen jeweils 5x mit einem Lasergewehr auf eine Scheibe schießen. Während die einen liefen und schossen, spielten die anderen Hi-Ball. Hi-Ball ist wie ein großes Trampolin, das in der Mitte durch ein Netz geteilt ist. Auf jeder Seite ist ein Korb. Man hat einen Ball und probiert ihn in den gegnerischen Korb zu werden. Das machte allen richtig viel Spaß!

      

Nun wurde es richtig war und wir konnten sogar in den Pool springen. Nach der Abkühlung wartete schon der nächste Programmpunkt: Das große Volleyballturnier. Ob drinnen mit Liberobällen, mit Schoolbällen, auf dem Großfeld oder Beachplatz, wir denken, es hat allen Spaß gemacht! Danach hatten wir Freizeit und konnten die Sonne genießen.

Am späten Abend wurde Toni schlecht. Da wir dachten, sie hätte einen Sonnenstich, gingen Vanessa und Anna los, um die Betreuer zu holen. Da wir sie nicht direkt fanden, holten sie Ronja und die Jungs dazu, die, zum Teil leicht bekleidet, nach den Trainern suchten. Endlich kamen Frau Groß und Herr Corts und versorgten Toni, die zum Glück doch keinen Sonnenstich hatte…

Weil am Samstagmorgen die meisten anderen Sportgruppen abfuhren, konnten wir morgens trainieren und parallel die restlichen Schulaufgaben machen. In der darauf folgenden Pause wollten wir Popcorn kaufen. Die Popcornmaschine war ein richtiger Knaller: Hatte man das Geld eingeworfen, sprach eine Stimme: „Nehmt jetzt die Tüte raus und stell ihn in den Trichter.“ Dann sprang das Popcorn in die Tüte. Plötzlich wurde der Automat laut und es machte „wiwiwiwiwiwi“. Dann erklan das süße Stimmchen wieder und es sagte: „Nimm jetzt das Popcorn heraus, ich hoffe, es schmeckt dir!“

Am Nachmittag spielten wir bei strahlendem Sonnenschein das Tennisturnier. Die Sieger wurden Cedrik und Luis. Am Abend spielten wir dann noch „Schlag den Trainer“. Es gab viele tolle Spiele und der Einsatz der Trainer war Tischdienst am Sonntagmorgen und ein Stopp bei Mc Donald´s auf der Heimfahrt. Leider verloren wir knapp mit 4:6. An diesem Abend durften wir noch bis 23 Uhr wach bleiben.

 

Der Sonntagmorgen verlief schnell, ohne Probleme und ohne Stress. Wir stiegen nach der Zimmerabnahme und dem Frühstück in den Bus und fuhren nach Wiesbaden. Aber halt, da Herr Corts ein nettes, gutes und lustiges Kerlchen ist, fuhren wir trotzdem noch zu Mc Donald´s. Anschließend wurden im Bus noch die Sieger unseres großen Wochenturniers geehrt. Die ersten 10 bekamen einen Preis. Jana gewann und nahm stolz den Mini-Mikasa in Empfang. Aber auch die anderen Preise waren klasse: So gab es unter anderem ein Trikot vom amtierenden Beachvolleyball-Weltmeister Julius Brink, ein Paar Knieschoner oder ein VCW-Shirt zu gewinnen. Um 16 Uhr nahmen uns dann unsere Eltern wieder in Empfang und wir fuhren glücklich aber müde nach Hause.

 

Ein Bericht von Anna und Toni, ergänzt von Dunja und Nina.

 

Weitere Fotos aus Inzell finden Sie hier!



15.05.2010

Elly-Heuss-Volleyballer sind Landessieger 2010


Beim Landesentscheid Volleyball von „Jugend trainiert für Olympia“ gewannen die Volleyballer der Elly-Heuss-Schule in der Wettkampfklasse 4 (Jg. 1997 – 2000) am 12. Mai 2010 in Mörfelden-Walldorf völlig verdient den Titel.
Dabei sahen die Vorzeichen vor Turnierbeginn eher düster aus. Schließlich ging die Mannschaft stark ersatzgeschwächt an den Start, da mit Christian Fricke und Alexander Probst die beiden ältesten Spieler und damit gleich 2 Leistungsträger fehlten. Doch die EHS-Nachwuchstalente, die alle in der Talentförderung Volleyball trainieren und im Sportklassensystem der EHS gefördert werden, ließen sich davon nicht beeindrucken und zeigten, dass sie dank ihrer technisch guten Ausbildung auch gegen ältere und größere Gegner bestehen können. Dario Ertz und Artur Probst nahmen die Plätze von Christian und Alex ein und zeigten, dass auch sie richtig guten Volleyball spielen können.

Hier die teilnehmenden Mannschaften:
Gruppe A: Mittelpunktschule Hohe Rhön, Lahntalschule Biedenkopf, Alexander-von –Humboldt- Schule Aßlar
Gruppe B: Georg-A.-Zinn-Schule Reichlsheim, St. Lioba Schule Bad Nauheim, Elly-Heuss-Schule Wiesbaden

Spielbericht:
Nach einem verpatzten und nervösen Start verloren wir gleich das 1. Spiel gegen Bad Nauheim mit 17:25! Die Mannschaft spielte dabei deutlich unter ihren Möglichkeiten!
Im zweiten Gruppenspiel mussten wir gewinnen, um in die Überkreuzrunde zu kommen. Jetzt spielten die Jungs konzentrierter und kamen gut ins Spiel. Der Mannschaft aus Reichlesheim waren wir in allen Belangen überlegen. Durch diesen Sieg (25:13) konnten wir wieder Selbstvertrauen aufbauen.
In der Überkreuzrunde trafen wir auf Aßlar. Die Mannschaft war uns körperlich (weil älter) deutlich überlegen. Jetzt kam es auf unsere technischen Fähigkeiten und einen sauberen Spielaufbau mit druckvollem Abschluss an. Nach einem packendem Hin und Her, mit mehreren Spielbällen auf beiden Seiten konnten wir uns mit 30:28 durchsetzen. Alle haben alles gegeben!

Das bedeutete Endspiel. Jetzt wollten wir auch gewinnen, denn unser Gegner war erneut die Schule aus Bad Nauheim. Im Endspiel setzten wir uns schließlich deutlich mit 25:18 durch. und die Schüler feierten ihren Sieg mit einem kleinen Tänzchen in der Halle.
Mit stolzer Brust nahmen die Jungs im Anschluss die Urkunde, die Medaillen und das rote Sweatshirt für den Landessieger in Empfang.
Bedenkt man, dass die EHS-Schüler alle im Jahr 1998 und 1999 geboren sind und sich somit als jüngerer Jahrgang gegen die 1 bzw. 2 Jahre älteren Gegner durchgesetzt haben, so ist dieser Erfolg umso höher einzuordnen!

Herzlichen Glückwunsch an die stolzen Landessieger!!!

Gratulation aber auch an unsere „alten Hasen“ Jahrgang 1997, Christian Fricke und Alexander Probst, die beim Landesfinale leider verhindert waren sowie an Coach Frau Groß!!!

Landessieger WK 4 2010:
Darius Ertz, Patrick Gänsler, Artur Probst, Luis Rothe, Marlon Witting
Betreuerin: Lehrertrainerin Frau Groß
Es fehlen: Christian Fricke und Alexander Probst




09.05.2010

Elly-Heuss-Volleyballerinnen auf Platz 6 beim Bundesfinale


Berlin
Neugierige Blicke der Berufpendler am Wiesbadener Hauptbahnhof. Die Volleyballerinnen der Elly-Heuss-Schule (EHS) setzten in ihren roten Trainingsanzügen mit der Aufschrift „Landessieger Hessen“ bunte Akzente im grauen Berufspendlerstrom, als sie am Dienstagmorgen um 7:02 Uhr mit der Regionalbahn in Richtung Berlin starteten. Als beste weibliche Schulmannschaft Hessens nahmen die Wiesbadenerinnen vom 4. – 8. Mai 2010 am Bundesfinale des Schulsportwettkampfes „Jugend trainiert für Olympia“ in der Wettkampfklasse 3 (Jg. 1995 – 1998) teil.
Nach mehr als 8 Stunden Fahrt und Akkreditierung am Berliner Hbf wurden im Volleyballhotel „Kolumbus“ schnell die Zimmer bezogen und geduscht. Im Anschluss an eine kurze Mannschaftssitzung, in der zur Überraschung der Spielerinnen auch neuen EHS-Volleyballtrikots verteilt wurden, ging es anschließend per Tram in die Innenstadt, um am abendlichen Empfang der hessischen Landessieger in der Hessischen Landesvertretung teilzunehmen.

Turnierbeginn
Am 1. Wettkampftag klingelt der Wecker bereits um 5:40 Uhr. Viel zu früh, aber im ersten Gruppenspiel (8:00 Uhr) wartet mit dem Sportgymnasium Schweriner gleich ein Titelkandidat auf die Elly-Heuss-Volleyballerinnen. Nach verschlafenem und von Nervosität geprägtem 1. Satz (9-25) fanden Svenja Kock und Co immer besser ins Spiel und konnten im zweiten Durchgang insbesondere ihre Eigenfehlerquote deutlich reduzieren. Mit 19-25 ging zwar auch dieser Satz verloren, die Wiesbadenerinnen hatten aber ihren Rhythmus und den Einstieg in das Turnier gefunden. Der EHS-Express nahm nun richtig Fahrt auf und gewann die beiden verbleibenden Vorrundenspiele gegen das Rhein-Gymnasium Sinzig (Rheinland-Pfalz) und das Melanchthon-Gymnasium Bretten (Baden-Württemberg) überzeugend mit jeweils 2:0 (25-20, 25-7 und 25-10, 25-15).
Nach einem leckeren chinesischen Mittagessen auf dem Weg zum Hotel stand dort nach einer kurzen Pause die erste Schuleinheit auf dem Programm. Beflügelt von der Gewissheit, am nächsten Morgen als Gruppenzweiter in die Qualifikation zum Viertelfinale zu starten, büffelten die Hessinnen fleißig über ihren Schulbüchern, um einen Teil des versäumten Unterrichtsstoffs schon vor Ort nachzuarbeiten.

Frühaufsteher legen los
Erneut startet das 1. Spiel des Tages gegen das Schulzentrum Bremen (Gruppendritter Gruppe B) um 8:00 Uhr, doch anders als am Vortag legen die EHS-Schülerinnen mit druckvollem Aufschlagspiel gleich von Beginn an los wie die Feuerwehr und setzen zudem die taktischen Vorgaben des Trainer hervorragend um. Zuspielerin Svenja Kock spielte ihre Außenangreiferinnen Ines Schroeder und Laura Hundorfean immer wieder erfolgreich gegen die kleinste Bremer Blockspielerin an und nach verwandeltem Matchball hüpften und jubelten die Wiesbadenerinnen ausgelassen über das Feld. Mit dem Einzug in das Viertelfinale war das Team bereits unter den acht besten Schulmannschaften Deutschlands platziert und das Minimalziel Platz 9 damit schon erreicht.
Doch die EHS wollte mehr und konnte im Viertelfinale gegen das favorisierte Sportgymnasium aus Dresden gleichzeitig nun völlig ohne Druck aufspielen. Corts vor dem Spiel: „Wir haben schon mehr erreicht als erwartet und alles, was jetzt kommt ist reine Zugabe. Lasst uns jeden Ballwechsel genießen und versuchen, Dresden zu ärgern“. Bis Ende des 1. Satzes ging diese Rechnung auch auf, Hessen hielt dagegen und konnte den Sachsen Paroli bieten. Doch beim Stand von 18:21 verletzte sich Laura bei der Landung nach einem Angriffsschlag so schwer am Knie, dass sie mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Ohne die bis dahin starke Außenangreiferin verlor die EHS das Spiel deutlich mit 0:2 (18-25, 12-25) und verpasste den Einzug ins Halbfinale. „Das ist menschlich und sportlich schon sehr bitter, zumal wir mit Laura gegen Dresden durchaus eine Siegchance hatten. In Sachen Verletzungen haben wir dieses Jahr wirklich kein Glück gehabt“, so Corts.

Für Laura
Mannschaft und Lehrer wünschen Laura an dieser Stelle gute Besserung und hoffen, dass sie schnell wieder gesund wird und bald ans Netz zurückkehren kann!
„Wir spielen in den letzten beiden Spielen für Laura“, so die einstimmige Meinung auf der spontan einberufenen Mannschaftssitzung nach dem verlorenen Viertelfinale.
Im Qualifikationsspiel für das Spiel um Platz 5 wartete mit der Sportschule Cottbus erneut eine Mannschaft aus den neuen Bundesländern, die aufgrund der professionellen Förderstrukturen als Favorit in das Spiel ging.
Mit einer großen Energieleistung und angetrieben von der überragenden Ines Schroeder gewannen die EHS-Volleyballerinnen jedoch völlig verdient mit 2:0 (25-20, 25-18) gegen Cottbus und sicherten sich damit die Teilnahme am Spiel um Platz 5.
Hier wartete mit dem Schul- und Leistungssportzentrum Berlin der amtierende Deutsche Meister der weiblichen U16 auf Vereinsebene. Gegen das mit Landesauswahl- und Nationalspielerinnen gespickte Team fehlte dann 12 Stunden (!) nach dem 1. Spiel am Ende Kraft und Qualität in der entscheidenden Phase und die EHS verlor mit 0:2 (18-25, 18-25). Corts: „18 Punkte pro Satz gegen diese Berliner Mannschaft sind aber auch hier ein sehr achtbares Ergebnis! Insgesamt kann ich meiner Mannschaft nur ein riesiges Kompliment machen. Die Schülerinnen haben ein überragendes Turnier gespielt und mit Platz 6 die Erwartungen bei weitem Übertroffen. Wenn man bedenkt, dass mit Marie Horstmann, die aufgrund einer Erkrankung gar nicht erst mit nach Berlin fahren konnte und dem Ausfall von Laura im Viertelfinale gleich zwei Stammspielerinnen fehlten, dann wäre in Bestbesetzung vielleicht sogar das Halbfinale möglich gewesen! Trotzdem wäre ich lieber noch einmal wie im Vorjahr 10. geworden und hätte stattdessen alle Spielerinnen wieder gesund mit nach Wiesbaden gebracht. Den Erfolg mussten wir dieses Jahr leider teuer bezahlen.“

Rahmenprogramm und Abschlussveranstaltung
Während Laura in Begleitung von Herrn Corts und Anna den Freitagvormittag im Krankenhaus verbrachte, betätigte sich der Rest der Mannschaft im Hotel: Koffer packen, Schulaufgaben lösen und die passende Garderobe für die abendliche Abschlussveranstaltung finden. Nachdem die kleinen „Topmodels“ frisch gestylt in der Hotellobby eintrafen, fuhr die Mannschaft zum Reichstag, wo eine Führung und die Besichtigung der Reichstagskuppel auf dem Programm stand – vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Willsch sowie Frau Fischbach und Herrn Rapp für den interessanten Blick hinter die Kulissen des Bundestages!
Auf dem Weg zur großen Abschlussveranstaltung in der Max-Schmelig-Halle herrschte am Alexanderplatz plötzlich große Aufregung: „Da vorne ist Sebastian König aus ‚Anna und die Liebe’!“ Autogramme und einem Erinnerungsfoto bedeuteten einen perfekten Einstieg in die tolle Abschlussfeier mit über 3000 Sportlern, die mit Siegerehrung, Showprogramm und großer Schülerdisco den außersportlichen Höhepunkt des Bundesfinals darstellte.

Vielen Dank an dieser Stelle an:

  Für die Werbung auf unseren neuen Talentfördertaschen!

Den Förderverein der Elly-Heuss-Schule, der die Teilnahme am Bundesfinale durch die Übernahme der Startgebühren großzügig unterstütze und somit ebenfalls einen entscheidendenAnteil am großartigen Erfolg der jungen Volleyballerinnen hatte!

Elly-Heuss-Volleyballerinnen in Berlin:
Sophia Bähr, Anna Hellmann, Laura Hundorfean, Rebecca Hundorfean, Dunja Kitic, Svenja Kock, Lorina Masic, Nina Rechtenwald, Ines Schroeder und Tabea Yang.





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28.04.2010

Elly-Heuss-Schule - Baggern in Berlin

Von Natalie Schlemmer (Frankfurter Rundschau)

Baggern, blocken, hechten: Die Leistungsgruppe der Elly-Heuss-Schule - das sind Ines, Marie, Tabea, Sophia, Anna, Rebecca, Laura, Nina, Svenja und Dunja - bereitet sich auf das Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" vor. Vom 4. bis 8. Mai fahren die Mädchen nach 2009 bereits zum zweiten Mal nach Berlin. "Wir verfeinern gerade unsere Angriffstechnik", erläutert Benjamin Corts, Sportlehrer und Trainer. "Anspiel - Annahme - Warteposition und rüber", erklärt er den Mädchen. Blitzschnell fliegt der Ball über das Netz. Die hochgewachsenen Schülerinnen schmettern den Ball.

Im vergangenen Jahr mussten sich die Wiesbadenerinnen mit Platz zehn in der Hauptstadt begnügen, dieses Jahr wollen sie einen einstelligen Rang erreichen. "Unsere Chancen sind nicht schlecht. Fünf der Mädchen waren schon im vergangenen Jahr dabei, die anderen fünf waren da noch zu jung", sagt Corts. Ein Pluspunkt sei, dass dieses Jahr alle Mädchen den "Ballsportklassen" der Elly-Heuss-Schule angehören. In diese Klassen werden nur besonders talentierte Volleyballerinnen aufgenommen. Sie trainieren dann - zusätzlich zum Nachmittag - zwei Mal pro Woche auch vormittags während der Schulzeit. Die speziellen Klassen gibt es seit fast fünf Jahren, die ältesten Mädchen sind im neunten Schuljahr - "und jetzt die Ältesten, die mit in die Bundeshauptstadt fahren dürfen".

Zwei Jahre ist der 32-jährige Corts in Wiesbaden - seitdem hat sich viel getan an der Elly-Heuss-Schule. Zusammen mit Gundi Groß, die schon seit zehn Jahren in Wiesbaden unterrichtet, hat er "eine schlagkräftige Truppe aufgebaut". Die Erfolge: diverse Hessenmeister- und Vizehessenmeistertitel in unterschiedlichen Altersklassen.


Stress mit Schule und Training
"Zwar gab es schon davor eine Volleyballförderung, aber wir haben sie intensiviert", erklärt Corts, der mittelfristig für die Elly-Heuss-Schule ein Sportinternat plant, damit sie Regionalstützpunkt für Volleyball wird. "Denn zurzeit dürfen wir nur Wiesbadener Schüler aufnehmen - wenn also ein talentiertes Mädchen aus Mainz zu unserer Sichtung kommt, dürfen wir es nicht aufnehmen", sagt Corts. Momentan trainieren die Mädchen in der Willy-Brandt-Allee, in der Sporthalle "Camp Lindsey". Wichtig sei für ihn vor allem der Bau der neuen Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, "damit die Wege kürzer werden". Das fänden auch die Mädchen toll: "Jetzt ist das schon etwas stressig. Wenn wir nach dem Vormittagstraining zur Mensa müssen, dann Hausaufgaben machen und wieder zurück in die Sporthalle zum Nachmittagstraining, ist das schon ganz schön eng", sagt die 15-jährige Ines.

Erfahrungswerte, wie die Schüler der Ballsportklassen - neben Volleyball gibt es auch Handball und Fußball - im Abitur abschneiden, gibt es noch nicht. "Aber es zeigt sich, dass vorher weniger auf der Strecke bleiben. Die Mädchen müssen mir auch jede Note in allen Fächern zeigen, damit ich auch mal sagen kann, du lernst heute Mittag besser, statt zu trainieren", sagt Corts.


(Bild: FR/Schick)



23.03.2010

Gold und Bronze für EHS-Volleyballteams


Bleidenstadt

Freud und Leid liegen manchmal ganz dicht beieinander. So auch am Dienstag, 23. März 2010 beim Regionalentscheid Volleyball des Schulsportwettkampfs „Jugend trainiert für Olympia“ in Bleidenstadt.
Während die Jungenschulmannschaft der Elly-Heuss-Schule in der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 1997-2000) den Titel gewinnen und sich für das Landesfinale am 12. Mai 2010 qualifizieren konnte, mussten sich die Mädchen nach Niederlagen gegen Bleidenstadt und die favorisierte Mannschaft aus Hochheim mit Platz 3 begnügen.
In der Sporthalle des Gymnasiums Bleidenstadt traten die 10 Mannschaften (5 Jungen- und 5 Mädchenteams) zunächst in einem Vielseitigkeitswettbewerb gegeneinander an und mussten an den Stationen „Zielaufschläge“, „Pritschwettbewerb“ und „Spiel 1 gegen 1“ ihr volleyballerisches Können unter Beweis stellen.
Beim anschließenden Volleyballturnier gaben sich die EHS-Jungen, angeführt vom überragenden Angreifer Christian Fricke, dann keine Blöße und gewannen alle 4 Spiele souverän. Dabei war das Finale gegen Rüsselsheim ein richtiger Volleyballleckerbissen und auf hohem Niveau.
Die Mädchenmannschaft hatte hingegen keinen guten Tag erwischt, gewann zwar zwei Spiele souverän, hatte gegen Bleidenstadt und den späteren Turniersieger aus Hochheim aber am heutigen Tag jedoch keine Chance.


Für die Elly-Heuss-Schule spielten:

WK IV Mädchen:
Dilara Budan, Marilena Gies, Lorina Masic, Dana Rafael, Saskia-Kathrin Vollgrebe (Betreuerin: Lehrertrainerin Frau Groß)

WK IV Jungen:
Christian Fricke, Patrick Gänsler, Alexander Probst, Luis Rothe, Marlon Witting (Betreuer: Lehrertrainer Herr Corts)

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg beim Landesentscheid!

  



03.03.2010

EHS-Volleyballerinnen fahren zum Bundesfinale in Berlin


Biedenkopf

„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ oder wer früh aufsteht, gewinnt die Goldmedaille. So wie die Volleyballschulmannschaft der Elly-Heuss-Schule, die am Mittwoch, 03.03.2010, bereits um 6:00 Uhr morgens mit dem Bus vom Wiesbadener Hauptbahnhof zum Landesentscheid des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ nach Biedenkopf fuhr und dort souverän ihren Titel vom vergangenen Jahr verteidigen konnte. Platz 1 und die Qualifikation für das Bundesfinale 2010 in Berlin war der Lohn für ein überragendes Turnier und einen langen Wettkampftag, der erst 15 Stunden später um 21:00 mit dem obligatorischen Siegsdöner in Wiesbaden endete.

Nach 3,5 Stunden Fahrt erfolgte in der Wettkampfklasse III (Jahrgang 1995-1998) um 10:30 Uhr der 1. Aufschlag im Spiel gegen die St. Angela-Schule aus Königstein. Souverän siegten die Landeshauptstädterinnen mit 2:0 Sätzen, genauso wie im 2. Vorrundenspiel gegen das Überwaldgymnasium Waldmichelbach. Im Halbfinale folgte ein ebenfalls ungefährdetes 2:0 gegen die Jakob-Grimm-Schule Rotenburg. Lehrertrainer Benjamin Corts: „In den ersten 3 Spielen waren meine Spielerinnen klar überlegen, daher konnte ich allen 9 Spielerinnen Einsatzzeit geben und sogar noch einige taktische Sachen ausprobieren.“

Im Finale wartete dann die Stiftschule St. Johann aus Amöneburg, die mit Kaderspielerin Constanze Bieneck die beste Spielerin des Turniers in ihren Reihen hatte und ebenfalls ungeschlagen durch das Turnier marschiert war. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, bei der die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt wurden, gewann die EHS den 1. Satz klar mit 25:16, das Ticket zum Bundesfinale schien bereits in greifbarer Nähe.
Doch im 2. Durchgang wendete sich das Blatt, Amöneburg führte durch druckvolle Aufschläge von Bieneck schnell mit 4:0 und hielt einen Vorsprung von 4-6 Punkten bis zum Stand von 13:18 aus Sicht der Wiesbadenerinnen. Dank einer Aufschlagserie von Spielführerin Rebecca Hundorfean gelang der Ausgleich und die Schlussphase des 2. Satzes entwickelte sich zu einem wahren Volleyballkrimi: Beim Stand von 24:23 hatten die EHS-Schülerinnen ihren 1. Matchball, ließen ihren Lehrer aber noch einige bange Minuten auf der Bank verbringen, verschlugen bei eigenem Matchball gleich 2 Angaben und konnten erst nach dem 5. Matchball den 28:26-Satzgewinn verbuchen und im Kreis hüpfend das obligatorische „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ anstimmen.

Noch einmal Corts: „Auch wenn ich den Leistungseinbruch im 2. Satz noch nicht ganz verstehen kann und ich einige graue Haare bekommen habe, bin ich unheimlich stolz auf meine Mannschaft, die zum zweiten Mal hintereinander als beste Schulmannschaft Hessens in ihrer Wettkampfklasse nach Berlin fährt!“
Manchmal lohnt es sich eben auch für Schüler früh aufzustehen…



Für die Elly-Heuss-Schule spielten:

WK III Mädchen: Sophia Bähr, Anna Hellmann, Marie Horstmann, Laura Hundorfean, Rebecca Hundorfean, Svenja Kock, Nina Rechtenwald, Ines Schroeder und Tabea Yang.






Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreichen Spielerinnen und viel Erfolg beim Bundesfinale in Berlin!!!



03.02.2010


EHS-Teams verteidigen Titel


Gleich doppelten Grund zum Jubeln hatten die Volleyballschulmannschaften der Elly-Heuss-Schule am Mittwoch, den 03.02.2010, denn sowohl die Mädchen als auch die Jungen verteidigten beim Schulsportwettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ in der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 1997-2000) souverän den Titel des Stadtmeisters.

In der Sporthalle der Theodor-Fliedner-Schule trafen die EHS-Teams, die bis auf Alexander Probst alle in den Ballsportklassen der EHS gefördert und unterstützt werden, jeweils auf die Mannschaften des Gymnasiums am Mosbacher Berg und der Theodor-Fliedner-Schule.

Während die Jungen ihren Gegner deutlich überlegen waren und das Turnier ungefährdet gewinnen konnten, mussten sich die Mädchen zumindest im Spiel gegen das Gymnasium am Mosbacher Berg richtig anstrengen. Schließlich standen mit Mia Dathe und Jana Hirsch zwei Mannschaftskameradinnen aus der Talentförderung auf der anderen Netzseite, die ebenfalls richtig gutes Volleyball spielen können. Die EHS-Mädels schafften es jedoch immer wieder die dritte und etwas schwächere Mitspielerin der gegnerischen Mannschaft anzuspielen und konnten sich so in 2 Sätzen durchsetzen.

Am Ende blieben jedoch beide Mannschaften ohne Satzverlust und qualifizierten sich damit souverän für den Regionalentscheid am 23. März 2010.

Betreut wurden die beiden Teams der Elly-Heuss-Schule von den Lehrertrainern Gundi Groß und Benjamin Corts.

 

Für die Elly-Heuss-Schule spielten:

WK IV Mädchen: Marilena Gies, Lorina Masic, Dana Rafael, Saskia-Kathrin Vollgrebe

WK IV Jungen: Dario Ertz, Christian Fricke, Alexander Probst, Luis Rothe, Marlon Witting

 

Herzlichen Glückwunsch an Spielerinnen und Spieler und viel Erfolg beim Regionalentscheid!




 



14.12.2009

Spaß mit Handicap

Bundesligaprofis besuchen Weihnachtsfeier der Talentförderung Volleyball


Schwimmflügel oder Boxhandschuhe? Taucher- oder Skibrille? Mit diesen Fragen wurden die sechs Bundesligaspielerinnen des VC Wiesbaden am 14. Dezember in der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule in Wiesbaden-Dotzheim von 80 aufgeregten Mädchen und Jungen der Talentförderung Volleyball empfangen. Als Überraschungsgast nahmen die VCW-Profis um Co-Trainer Steffen Pfeiffer an der diesjährigen Weihnachtsfeier der Wiesbadener Nachwuchsvolleyballer teil. Dort mussten sie beim „Handicapturnier“ gegen die neun bis 14-jährigen Volleyballtalente antreten. Ausgestattet mit Taucherbrille, Boxhandschuhen, überdimensionalen Hüten oder Schwimmflügeln sorgte die Showeinlage der Profis für ausgelassene Stimmung neben dem Spielfeld und auf der Tribüne, begleitet von bundesligatauglichem Szenenapplaus.


Xiaojun Yang, Cheftrainerin des VCW, hatte die Teilnahme ihrer Spielerinnen an der Weihnachtsfeier sofort zugesagt, ein Zeichen für die gute Zusammenarbeit zwischen VCW und der Elly-Heuss-Schule, dem Sitz des Volleyballförderprojekts. „Unsere Nachwuchsspielerinnen profitieren sehr von der qualifizierten Ausbildung  im Talentförderprojekt und den hervorragenden Förderstrukturen in den Ballsportklassen der Elly-Heuss-Schule. Zudem unterstützen uns die Talent-fördergruppen immer fleißig als Ballroller bei unseren Bundesligaheimspielen, so dass wir als kleine Gegenleistung heute sehr gerne unseren Teil zum Gelingen der Feier beitragen“, so Pfeiffer. Sprach und spendete zudem noch Preise für die große Tombola. Die handsignierten VCW-Trikots, Sweatshirts und Trikotshosen sorgten dann neben den anderen Preisen schon vor Weihnachten für leuchtende Kinderaugen.


Benjamin Corts, Leiter der Talentförderung: „Für die Kinder ist es unheimlich motivierend, einmal gemeinsam mit ihren großen Idolen aus der Bundesliga am Netz zu stehen.“ „Zumal sie durch die Handicaps der Profis“, wie die Schwimmflügel bei VCW-Libero Linda Dörendahl, „sogar selber den einen oder anderen Punkt herausspielen können.“ Seine Lehrertrainerkollegin Gundi Groß stellte beim abschließenden Turnierspiel der Talentfördergruppen auch gleich einen deutlichen Motivationsschub fest: „Die Kinder gehen auf dem Spielfeld noch viel engagierter zu Werke und versuchen sofort, bestimmte Bewegungsabläufe der Profis zu imitieren und in ihr eigenes Spiel zu integrieren.“


Bleibt zu hoffen, dass der Besuch der Weihnachtsfeier auch die VCW-Spielerinnen für ihren nächsten Bundesligaauftritt am kommenden Samstag gegen Vilsbiburg motiviert hat und das Team nicht wie am vergangengen Wochenende im Pokal "baden" geht - wobei, das passende Eqipment wäre ja  nun vorhanden...

Hier gehts zu den Fotos vom Weihnachtsturnier 2009



08.12.2009


EHS-Volleyballerinnen siegen souverän


Ohne Probleme und mit zwei deutlichen 2:0-Siegen qualifizierte sich die
Volleyballschulmannschaft der Elly-Heuss-Schule im Rahmen des
Schulsportwettkampfs „Jugend trainiert für Olympia“ am 08.12.2009 beim
Regionalentscheid der Mädchen für das Landesfinale in der Wettkampfklasse III
(Jahrgang 1995-1998).


In der Sporthalle in Taunusstein-Hahn bezwangen die EHS-Schülerinnen
zunächst das gastgebende Gymnasium Taunusstein mit 2:0 (25:7, 25:17),
anschließend folgte der zweite deutliche Sieg im zweiten Spiel gegen die
Immanuel-Kant-Schule aus Rüsselsheim (25:5, 25:11).


Nach diesem souveränen Auftritt, bei dem neben der verletzten
Leistungsträgerin Ines Schroeder auch Nachwuchshoffnung Tabea Yang
(Klassenarbeiten) fehlte, sind die Landeshauptstädterinnen nur noch einen
Schritt von ihrem großen Ziel, der erneuten Qualifikation für das große
Bundesfinale in Berlin im Mai 2010, entfernt.


„Nun können die Mädels erst einmal in Ruhe die restlichen Klassenarbeiten vor
den Ferien schreiben und Weihnachten feiern. Anschließend beginnt dann die
Vorbereitung für das Landesfinale“, so Lehrertrainer Benjamin Corts.
Beim Landesfinale spielen dann Anfang März die besten Schulmannschaften
Hessens in Kriftel um das begehrte Ticket für Berlin und wer weiß, vielleicht
können die Elly-Heuss-Schülerinnen ja nach dem Sieg beim Stadt- und
Regionalentscheid auch ihren Triumph beim Landesfinale wiederholen.


Für die Elly-Heuss-Schule spielten:
WK III Mädchen: Sophia Bähr, Anna Hellmann, Marie Horstmann, Laura
Hundorfean, Rebecca Hundorfean, Dunja Kitic, Svenja Kock und Nina
Rechtenwald.





14.12.2009

Gemeinsame Weihnachtsfeier aller Talentfördergruppen


Am Montag, den 14.12.2009 feiern die Mädchen und Jungen aller  Talentfördergruppen gemeinsam eine große Weihnachtsfeier!

Zeit: 14:45 - 19:00 Uhr

Ort: Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule in WI-Dotzheim (Lassalleplatz)

Programm: Turnierspiel, Handicapturnier, Tombola



11.11.2009

EHS-Volleyballerinnen verteidigen Stadtmeistertitel

Souverän sicherte sich am Mittwoch, den 11.11.2009, die Mannschaft der Elly-Heuss-Schule beim Schulsportwettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ in der Wettkampfklasse III (Jahrgang 1995-1998) bei den Mädchen den Titel des Stadtmeisters.

Weitaus schwieriger als die sportliche Aufgabe war hier sicherlich die Deutscharbeit, die fünf Spielerinnen noch vor dem ersten Aufschlag im Clubraum der Halle am 2. Ring schreiben musste.

Auf dem Feld wurden die EHS-Volleyballerinnen, die alle der Talentförderung Volleyball angehören und die Ballsportklasse der Elly-Heuss-Schule besuchen, hingegen kaum gefordert. Nach zwei deutlichen 2:0-Siege gegen die Gutenbergschule und die Ehlersschule war die erfolgreiche Titelverteidigung geschafft.

Vom Pech bzw. der Grippe verfolgt waren hingegen die anderen Volleyballschulmannschaften der EHS: Nur mit viel Aufwand konnte die geforderte Mindestzahl von 6 Spielerinnen bzw. Spielern erreicht werden. Ersatzgeschwächt erspielten sich die Mannschaften dann lediglich die folgenden Platzierungen: WK II Jungen (2. Platz), WK III Jungen (2. Platz), WK II Mädchen (3. Platz).

Dies ist umso ärgerlicher, da die EHS im letzten Jahr in diesen Altersklassen drei von vier Stadtmeistertiteln erspielen konnte und dieser Erfolg, gerade bei den Jungen, mit der besten Besetzung zu wiederholen gewesen wäre.

Trotzdem gratulieren wir den Spielerinnen und Spielern ganz herzlich zu den gezeigten Leistungen und erspielten Platzierungen! Im nächsten Jahr gilt es dann alle vier Titel an die EHS zu holen! ;-)

 

Für die Elly-Heuss-Schule spielten:

WK II Mädchen: Katharina Baumgart, Franziska Gach, Dunja Kitic, Sophia Launert, Marie Trinder und Jennifer Ungeheuer.


WK III Mädchen: Sophia Bähr, Anna Hellmann, Marie Horstmann, Laura Hundorfean, Rebecca Hundorfean, Svenja Kock, Nina Rechtenwald und Tabea Yang.

WK III Jungen: Moritz Dauber, Dario Ertz, Lukas Holl, Sospeter Olewe, Artur Probst, Martin Schmidtgal und Philipp Taib.



22.09.2009

Casting im Camp Lindsey – Talentförderprojekt sucht neue Volleyballtalente

„Die Bundesligaprofis vom VC Wiesbaden kommen gleich!“ Hartnäckig hält sich das Gerücht in der Sporthalle Camp Lindsey und groß ist die Aufregung der anwesenden Viertklässer aus Wiesbadens Grundschulen.

Und tatsächlich kamen Nationalspielerin Nadja Schauss und Co. am Dienstag, den 22.09.2009 in die Halle im Europaviertel, um gemeinsam mit ihrem Co-Trainer Steffen Pfeifer die diesjährige Endsichtung des Talentförderprojekts Volleyball zu unterstützen.

Insgesamt 56 Mädchen und Jungen hatten sich seit Schuljahresbeginn in verschiedenen Vorsichtungen für die finale Volleyballauswahl qualifizieren können und wuselten am Dienstag voller Freude über den unerwarteten Besuch und den Beginn der Volleyballsichtung durch die Halle.

Im Vorfeld der Endsichtung hatten die Lehrertrainer der Elly-Heuss-Schule, Benjamin Corts und Gundi Groß, insgesamt zehn Grundschulen besucht, um im Sportunterricht der vierten Klassen eine Schnupperstunde Volleyball durchzuführen. Die restlichen Grundschulen waren eingeladen, ihre sportlichen Talente zu vier weiteren zentralen Vorsichtungsterminen zu schicken. „Leider war der Rücklauf an diesen Terminen nicht zufrieden stellend. Einige Grundschulen haben überhaupt keine Kinder geschickt“, so Corts. Den Grund dafür sehen die Beiden in der dafür notwendigen schwierigeren Vorauswahl durch die Grundschullehrer. „Wir haben als Volleyballer einen klaren Standortnachteil, denn im Gegensatz zu den Sportarten Handball und Fußball spielen die Kinder im Grundschulalter in der Regel noch gar kein Volleyball im Verein. Viele kennen diese Sportart noch gar nicht und denken, wir würden auch auf Körbe oder Tore spielen...“, so Lehrertrainerin Frau Groß.

Daher sind die Lehrertrainer auf der Suche nach sportlichen und vor allem großen Kindern, die dann erst im Rahmen der Talentförderung für die Sportart Volleyball begeistert werden.

Bei der Endsichtung demonstrierten die Bundesligaspielerinnen nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung der anwesenden Jungendtrainer der Kooperationspartner VC Wiesbaden und TuS Eintracht Wiesbaden, ihr Können am Netz und sorgten damit für den ersten Szenenapplaus bei Kindern und Eltern.


Beifall verdienten sich aber auch die neun- und zehnjährigen Grundschüler, die nach der Demonstration mit großer Begeisterung die gestellten Ballübungen absolvierten, um ihr Volleyballtalent unter Beweis zu stellen. Die talentiertesten Nachwuchsvolleyballer wurden eingeladen, ab Oktober unter professioneller Anleitung und pädagogischer Betreuung im Talentförderprojekt Volleyball des Schulsportzentrums Elly-Heuss-Schule die Sportart Volleyball zu erlernen.

Auf die Frage, ob die Sichtung gefallen habe, fiel die Antwort eindeutig aus: „Ja, Volleyball ist voll cool und macht total Spaß“, so stellvertretend eine begeisterte Grundschülerin. Und viel Freude hatten nicht nur die Kleinen, denn auch die Bundesligaspielerinnen genossen sichtlich die etwas andere Trainingseinheit mit dem zukünftigen Volleyballnachwuchs.


Gruppenfoto mit Volleyballtalenten, Bundesligaspielerinnen und Trainerteam




02.07.2009

Volleyball im Wunderland

Schlangenbad.

„Egal ob Jung oder Alt... bei einem Besuch bei uns haben nicht nur die Kids ihren Spaß!“, ist auf der Homepage des Taunus Wunderland zu lesen. Dass dieser Spruch stimmt, davon konnten sich am Donnerstag, 2. Juli 2009, auch die über 100 Kinder, Trainer und Eltern der Talentförderung Volleyball  überzeugen. Denn Spaß hatten die Volleyballkids, die auf Einladung von Otto Barth, dem Eigentümer des Taunus Wunderland ihr diesjähriges Sommerfest im Wunderland feierten, allemal. Und auch die Trainer vergnügten sich sehr zur Freude ihrer Schützlinge auf den zahlreichen Attraktionen.

Bei tropischen Temperaturen genossen die Volleyballtalente sichtlich die etwas andere Trainingseinheit im Freien. Benjamin Corts, Leiter der Talentförderung bilanziert zufrieden: „Wenn ich heute in die strahlenden Gesichter der Kinder schaue, dann ist das Belohnung genug für den Organisationsstress im Vorfeld und man hat das Gefühl, alles richtig gemacht zu haben“. Besonders gefragt war vor allem die Wildwasserbahn, eine angenehme Erfrischung inklusive. „Cool, das ist wie Achterbahn mit eingebauter Dusche“, so ein völlig durchnässter aber selig strahlender Nachwuchsvolleyballer nach der 10. Fahrt. Spricht und flitzt sofort wieder zum Eingang, um die nächste Runde zu drehen. Aber auch der Taunusblitz und das Riesentrampolin waren stets gut besucht – Volleyballer springen eben auch in ihrer Freizeit gerne.

Ermöglicht hatte dieses Sommerfest der Geschäftsführer des VC Wiesbaden, Detlev Sieber, der seine Kontakte als ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Schlangenbad zum Wohle der Volleyballtalente nutzte und beim Taunus Wunderland anfragte. „Wir freuen uns riesig über die großzügige Einladung und bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Barth vom Taunus Wunderland und Herrn Sieber von unserem Kooperationspartner VC Wiesbaden“, so Corts. „Die Kinder waren in diesem Schuljahr aber auch wirklich sehr fleißig, haben mit viel Spaß und großem Einsatz trainiert, tolle Platzierungen bei den vielen Meisterschaften erreicht und sich dieses Abschlussfest somit redlich verdient!“, ergänzt seine ebenfalls zufriedene Lehrertrainerkollegin Gundi Groß.

Großen Spaß hatten die Wiesbadener Volleyballtalente in diesem Schuljahr also nicht nur in der Volleyballhalle, sondern auch beim abschließenden Sommerfest im Taunus Wunderland.


Weitere Fotos vom Sommerfest finden Sie hier!


02.06.2009

Talentförderung und Viola auf großer Fahrt

Am Dienstagmorgen, 26.05.2009, trafen sich 38 junge Volleyballerinnen und ihre 4 Betreuer auf dem Parkplatz der Sporthalle am 2. Ring, um gemeinsam mit mir, Viola, dem Volleyball ins Trainingslager nach Bad Blankenburg zu fahren. Ich dachte eigentlich, dass meine Ballfreunde und ich den größten Platz im Reisebus einnehmen würden – immerhin waren wir insgesamt 52 Bälle – aber was die Betreuer und die Spielerinnen da alles anschleppten ging auf keine Kuhhaut: Kistenweise Getränke, riesige Reisetaschen und übergroße Koffer. Wer die größte Reisetasche bzw. den größten Koffer dabei hatte wird an dieser Stelle aber nicht verraten…

Nun, ich muss zugeben, der Auftakt des Trainingslagers war etwas holprig, denn der Bus hatte auf der Hinfahrt ein kleines Problem mit der Kühlung des Motors, wodurch wir erst mit eineinhalbstündiger Verspätung in Bad Blankenburg eintrafen. Daher konnten die Kids auch nur schnell ihre Taschen in den Zimmern abstellen und die Sportsachen auspacken, denn es ging direkt in die Halle zur ersten Trainingseinheit. Hier wurde zunächst ein gemeinsames Aufwärmritual erarbeitet, mit dem sich in Zukunft alle Talentfördergruppen vor Wettkämpfen erwärmen werden. Anschließend stand das Obere Zuspiel auf dem Trainingsplan.


Die Landessportschule in Bad Blankenburg ist wirklich schön, die Zimmer im Jugendcamp sind zwar etwas kleiner als die im Hotel, aber das Essen war reichhaltig und gut und die  Trainingsbedingungen waren ebenfalls toll. Lediglich die Sonne hätte noch öfters scheinen können, denn ich hätte schon gerne einmal das nahe gelegene Freibad besucht, aber ich kann mich ja nicht um alles kümmern…

Wie ihr euch sicher denken könnt, standen meine Ballfreunde und ich im Mittelpunkt der Fahrt: Täglich wurden wir in der Halle oder auf den Beachfeldern geschlagen, gebaggert und gepritscht, wenn die Mädels zu den Schwerpunkten Aufschlag, Annahme, Angriff und Abwehr sowie Einführung in die Grundtechniken des Beachvolleyball trainiert haben.

Während wir Bälle uns vom Training erholten, konnten sich die Schülerinnen bei einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm näher kennen lernen. Immerhin waren Spielerinnen im Alter von 10 bis 14 Jahren und aus 3 verschiedenen Talentfördergruppen mit dabei. Die eine oder andere „Zickerei“ ließ sich da leider nicht vermeiden, aber insgesamt war die Stimmung in der Gruppe gut.

Ins schwitzen kamen die Kids nicht nur beim Training, sondern teilweise auch bei den Schulaufgaben. Im Tagesplan waren nämlich täglich zwei Stunden vorgesehen, in denen der versäumte Unterrichtsstoff direkt vor Ort nachgearbeitet und für anstehende Arbeiten gelernt wurde. Die Aufgaben und Mitschriften dafür wurden zum Teil von Mitschülern oder Lehrern direkt nach Schulschluss in die Sportschule gefaxt.

Am Mittwoch folgte dann der negative Höhepunkt des Trainingslagers, da sich Nina so schwer an der Schulter verletzte, dass sie sogar über Nacht im Krankenhaus bleiben musste und zu allem Überfluss dadurch auch noch den Kinoabend verpasste. Gute Besserung an dieser Stelle und vielen Dank an Marie, Mounira und Frau Groß, die sich beim Arzt und im Krankenhaus liebevoll um Nina gekümmert haben.


Mit strahlenden Kinderaugen begann dafür der Donnerstag: Das Nesthäkchen Toni hatte Geburtstag und wurde 10 Jahre alt. Nach dem obligatorischen Ständchen – böse Zungen behaupten, die Betreuer hätten dabei mehrfach den Ton nicht richtig getroffen – gab es einen von der Gruppe unterschriebenen Mini-Volleyball als Geschenk. Nach der Bescherung zum Frühstück wurde mittags weitergefeiert und die Schulaufgaben für eine Kuchenpause unterbrochen.

Nicht weniger spektakulär ging der Donnerstag zu Ende: Während es tagsüber immer wieder geregnet hatte und die Schülerinnen nachmittags schon maulten, ob die Betreuer sie bei dem Wetter denn nun wirklich am Abend noch in den matschigen Wald zu einer „tollen“ Fackelwanderung schicken wollten, klarte es nach der zweiten Trainingseinheit plötzlich auf und der Himmel lockte mit einem hellen Mikasa-Blau und strahlendem Sonnenschein.

Nicht nur das Wetter, sondern auch das lustige Programm unserer beiden Scouts sorgte schnell für gute Stimmung unter den Schülerinnen. Wir Bälle durften zwar nicht mit, aber aus Erzählungen vor dem Training weiß ich, dass zunächst Spiele mit verbundenen Augen zum Zusammenhalt in der Gruppe absolviert werden mussten. Beim Inselspiel trotzten die Mädels danach mit lautem Gekreische der steigenden Flut und verdienten sich so ihre Fackeln für den Heimweg. Den dunklen, nur vom Fackelschein erleuchteten Wald und die Stille sind nur zwei Eindrücke, welche die Teilnehmer so schnell sicher nicht vergessen werden. Herr Corts wurde übrigens nachgesagt, er hätte mehrfach versucht, den Wald mit seiner Fackel anzuzünden. Diesem Gerücht muss ich aber ausdrücklich widersprechen! :-)

Die Erwärmung im Training erfolgte in mehreren Einheiten auch in tänzerischer Form. Sarah, Caro und Janne erarbeiteten mit allen Schülerinnen und den Betreuern -  nun gut, die haben ein wenig länger für die Schrittfolge gebraucht – einen Tanz (Jump Style), den am Ende alle 42 Teilnehmer der Fahrt gemeinsam tanzen konnten.


Am letzten Abend spielten die Schülerinnen dann beim Spiel „David gegen Goliath“ um ihren Zwischenstopp auf der Rückfahrt bei einem großen internationalen Fast Food Restaurant. In verschiedenen sportlichen Disziplinen galt es die Lehrer herauszufordern. Die Mädels siegten souverän, nicht zuletzt, weil Herr Corts mit einem kleinen Handyversteckspiel abgelenkt und elegant aus dem Verkehr gezogen wurde. Zum Glück gab es vor Ort einen freundlichen Hallenwart mit einem Werkzeugkasten, so dass das Handy unter Einsatz von Rohrzange, Gabel und Brotzange nach einer knapp einstündigen Operation aus dem Versteck unter dem Hallenboden wieder ans Tageslicht befördert werden konnte.

Der letzte Tag (Samstag) begann mit dem großen Packen. Zimmer und Taschen wurden nach dem Frühstück für die Abreise vorbereitet und wir Bälle durften anschließend noch einmal so richtig durch die Halle fliegen. Beim großen Abschlussturnier spielten zunächst alle TFG-Kinder gemeinsam. Besonders witzig fand ich das Netzduell von Marilena (1,45m) und Marie (1,84 m), im Gegensatz zum Abend vorher gewann hier jedoch „Goliath“ den Ballwechsel. Im zweiten Teil des Turniers spielten dann die drei Talentfördergruppen untereinander.


Nach der letzten Dusche in Bad Blankenburg und einem kleinen Snack wurden meine Ballfreunde und ich gemeinsam mit dem ganzen Material wieder in den Bus gepackt und es ging Richtung A4 und Wiesbaden. Auf der A4 konnte dann auch endlich der am Vorabend erspielte Zwischenstopp eingelegt werden und die Volleyballhorde fiel mit knurrendem Magen bei Mc Donalds ein. Nach gefühlten 200 Burgern ging es weiter Richtung Heimat und gegen 19:15 Uhr konnten alle Volleyballerinnen müde, aber satt und zufrieden in Wiesbaden von ihren Eltern in Empfang genommen werden.



Weitere Fotos vom Trainingslager finden Sie hier!


09.05.2009

Wiesbadener Kurier berichtet über das TFP

Hier finden Sie den Artikel auf der Internetseite des Kuriers.


09.05.2009

Elly-Heuss-Schule behauptet sich beim Bundesfinale

Am Ende waren sich Lehrer und Spielerinnen einig, auch wenn mit Platz 10 keine Topplatzierung heraussprang, so war die Teilnahme am diesjährigen Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin vom 5. – 9. Mai ein voller Erfolg. Schließlich konnte sich erstmals nach fast 10 Jahren wieder eine EHS-Volleyballmannschaft für das Bundesfinale qualifizieren. Die Pflicht war also schon mit dem Sieg beim Landesfinale erfüllt und nach Abschluss der „Kür“ in Berlin kann sich ein Platz unter den besten 10 Schulteams der Wettkampfklasse 3 (Jahrgang 1994 – 1997) aus der ganzen Bundesrepublik wahrlich sehen lassen .

Die „Mission Berlin“ begann für die EHS-Delegation am Dienstagmorgen um 7:30 Uhr am Wiesbadener Hauptbahnhof. Von dort starteten die hessischen Volleyballerinnen gemeinsam mit der Schulmannschaft des Gymnasiums Taunusstein, das sich in der Wettkampfklasse 2 (Jahrgang 1992 – 1995) für Berlin qualifizieren konnten, per S-Bahn und ICE zum Berliner Hauptbahnhof. Nach der offiziellen Akkreditierung wurde das Hotel aufgesucht. Zimmer beziehen, Abendessen und die erste Mannschaftssitzung waren dann die letzten Programmpunkte des Anreisetages.


Am Mittwoch, stand endlich der erste Wettkampftag auf dem Programm. In den beiden Auftaktpartien gegen das Friedrich-Franz-Gymnasium Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) und das saarländische Geschwister-Scholl-Gymnasium aus Lebach wurde schnell klar, dass die Wiesbadenerinnen eine sehr schwere Vorrundengruppe erwischt hatten. Gegen die eingespielten sowie technisch und taktisch überlegenen Teams, die am Ende in der Gesamtabrechnung die Plätze 4 und 7 belegten, setzte es so zunächst zwei klare 2:0-Niederlagen. Somit musste im letzten Vorrundenspiel gegen die Hauptschule Sonthofen aus Bayern ein Sieg her, um doch noch eine Runde weiter zu kommen. Unbeeindruckt von den Auftaktpleiten demonstrierten die EHS-Mädels eindrucksvoll, dass sie auch Volleyball spielen können und gewannen Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient mit 2:0.

Am zweiten Wettkampftag zeigten die Wiesbadenerinnen gegen das Gymnasium Bad Iburg aus Niedersachsen zunächst ihre beste Turnierleistung und führten im ersten Satz mit 16:14. Doch anschließend riss der Faden im Spiel der Hessinnen und der Sieg im Spiel um den Einzug ins Viertelfinale ging mit 2:0 an den starken Gegner aus Niedersachen, der am Ende auf Platz 5 landete. In der Platzierungsrunde wurde das Domgymnasium Merseburg mit 2:1 geschlagen, so dass zum Abschluss des Wettkampfes das Spiel um Platz 9 anstand. Hier waren die müden EHS-Spielerinnen, die durch die Niederlage im ersten Spiel insgesamt über 7 Stunden Wartezeit bis zum abschließenden Platzierungsspiel in der Halle überbrücken mussten, chancenlos gegen die Mannschaft aus Baden-Württemberg.

Doch die Enttäuschung über die Niederlage im letzten Spiel wich schnell der Gewissheit, einen tollen Wettkampf absolviert zu haben. Voller Stolz über die eigene Leistung machte sich die EHS-Delegation gemeinsam mit der Jungenmannschaft der Main-Taunus-Schule Hofheim auf den Weg zum Empfang aller hessischen Landessieger in die Landesvertretung Hessens. Nach der Rückkehr ins Hotel mit Zwischenstopp am Brandenburger Tor und am Reichstag fielen die Spielerinnen dann erschöpft aber glücklich in ihre Betten.

Der Freitag begann mit einer Lerneinheit im Seminarraum des Hotels, um ein Teil des versäumten Unterrichtsstoffs schon vor Ort in Berlin nachzuholen. Doch danach führte die Tram M6 die Reisegruppe bestehend aus Wiesbadener Volleyballerinnen und Hofheimer Volleyballern in die Berliner City und der Nachmittag stand ganz im Zeichen von Sightseeing sowie Shopping. Der absolute Höhepunkt des Tages fand jedoch am Abend in der Max-Schmeling-Halle statt. Die hessischen Sportler feierten mit über 3000 Jugendliche aus ganz Deutschland bei der Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung, tollen Showevents und Disco eine riesige Party.

Nach einer kurzen Nacht und einer problemlosen Rückreise mit der Deutschen Bahn wurden die EHS-Schülerinnen dann am Samstagnachmittag von den Eltern am Wiesbadener Hauptbahnhof wieder wohlbehalten in Empfang genommen.


Ein besonderer Dank gilt abschließend dem Förderverein der Elly-Heuss-Schule, der großzügigerweise die Reisekosten übernommen und damit die Fahrt nach Berlin ermöglicht hatte!



Die EHS-Delegation beim Bundesfinale 2009:

Anna-Lisa Bähr, Katharina Baumgart, Franziska Gach, Nadine Harbas, Marie Horstmann, Rebecca Hundorfean, Laura Hundorfean, Svenja Kock, Ines Schroeder und Benjamin Corts (Betreuer).



 

Hier finden Sie alle Ergebnisse des Bundesfinals.



24.03.2009

2x Silber für Elly-Heuss-Schule

Die beiden Schulmannschaften der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 1996-1999) der Elly-Heuss-Schule erreichten am Dienstag, den 24.03.2009, beim Regionalentscheid von „Jungend trainiert für Olympia“ in Bleidenstadt das gleiche Ergebnis, nämlich den 2. Platz.

Während Platz 2 für die Jungen als großer Erfolg zu bewerten ist, überwog bei den Mädchen die Enttäuschung über die verpasste Qualifikation für das Landesfinale, war die EHS hier doch Titelverteidiger.

Die Jungen, bei denen bis auf Moritz Dauber alle Spieler dem jüngeren Jahrgang angehörten und im nächsten Jahr noch einmal in dieser Wettkampfklasse starten dürfen (Patrick als Jg. 1998 sogar noch 2 Jahre!), gewannen zunächst souverän mit 2:0 (25:21, 25:14) gegen die Gesamtschule Kelsterbach. Im zweiten Spiel warteten dann die technisch starken Jungs aus Hofheim auf die EHS-Schüler. In einem packenden Spiel verlor die EHS unglücklich mit 1:2 (19:25, 25:23, 13:15). Im abschließenden Spiel gegen Bleidenstadt gelang aber erneut ein klarer 2:0-Sieg (25:19, 25:21) und die Enttäuschung über die knappe Niederlage wich schnell der Freude über einen hervorragenden 2. Platz! Schließlich nahmen alle Spieler das erste Mal am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ teil und spielen zudem teilweise erst seit einem halben Jahr Volleyball. „Wenn Patrick, Christian und Alexander weiter so fleißig trainieren, dann ist im nächsten Jahr die Qualifikation für das Landesfinale durchaus realistisch“, so die betreuende Lehrertrainerin Frau Groß. Hervorzuheben auch Dilara Budan, die als einziges Mädchen bei den Jungen startete und hier eine tolle Leistung ablieferte.

Die Mädchen starteten ebenfalls erfolgreich in das Turnier und gewannen klar mit 2:0 (25:11, 25:15) gegen Mörfelden. Hier zeigten alle 5 Spielerinnen eine gute Leistung und ließen dem Gegner keine Chance. Im zweiten Spiel gegen die sehr spiel- und abwehrstarke Mannschaft aus Hofheim starteten die EHS-Mädels erneut gut in das Spiel, machten im Aufschlag und Angriff viel Druck und führten ständig mit 3-5 Punkten. Doch gegen Ende des Satzes kam es dann zu einem Bruch im Spiel der Wiesbadenerinnen, die sich ihrer Sache scheinbar zu sicher waren: Nachlässigkeiten in Annahme und Abwehr sowie viele Eigenfehler führten dazu, dass Hofheim den Satzball der EHS abwehren und den Satz überraschend noch mit 26:24 gewinnen konnte. Dieser völlig unnötige Satzverlust führte dazu, dass Hofheim nun frech und voller Selbstvertrauen aufspielte, während die Wiesbadenerinnen wie gelähmt auf dem Spielfeld standen und völlig verdient den 2. Satz mit 25:13 verloren. Mit dieser 0:2-Niederlage war die Chance auf die Qualifikation für das Landesfinale verspielt. Lehrertrainer Benjamin Corts: „Schade, dass die Mädchen im Spiel gegen Hofheim nicht ihr Können abrufen und die Größenvorteile gegen die 1 Jahr jüngeren und deutlich kleineren Gegnerinnen ausspielen konnten. Richtig enttäuscht bin ich von der Einstellung und der Tatsache, dass sich alle Spielerinnen so schnell mit der Niederlage abgefunden haben“.

 

Für die Elly-Heuss-Schule spielten:

WK  IV Mädchen: Sophia Bähr, Sophia Launert, Lorina Masic, Tabea Yang und Karina Zapfe


WK IV Jungen: Dilara Budan, Moritz Dauber, Christian Fricke, Patrick Gänsler und Alexander Probst

 


11.03.2009

Elly-Heuss-Schule löst Ticket für Berlin

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ schallt es am Mittwoch, dem 11.03.2009 gegen 16:45 Uhr beim Volleyball-Hessenfinale des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ durch die Schwarzbachhalle in Kriftel, während sieben Schülerinnen der Elly-Heuss-Schule aus Wiesbaden vor Glück durch die Halle hüpfen.

Groß war die Freude über die erfolgreiche Qualifikation für das Bundesfinale in Berlin. Schließlich setzen sich die Schülerinnen aus der Landeshauptstadt in der Wettkampfklasse III (Jahrgang 1994 – 1997) äußerst souverän gegen ihre Konkurrentinnen durch.

Nach klaren 2:0-Siegen in der Vorrunde gegen die Stiftsschule Amöneburg (25:4, 25:16) und gegen das Philippinum Weilburg (25:11, 25:8), wurde die St.-Angela-Schule aus Königstein im Halbfinale mit 2:0 (25:9, 25:7) regelrecht deklassiert.

Im Finale trafen dann mit der Elly-Heuss-Schule und der Friedrich-Wilhelm-Schule Eschwege die beiden besten Mannschaften des Turniers aufeinander, die bislang ohne Satzverlust geblieben waren. Bislang, denn in einem hochklassigen Finale verloren die Elly-Heuss-Mädels zwar auch den ersten Satz des Turniers, gewannen letztlich jedoch das Spiel und damit das Finale – nicht zuletzt aufgrund eines überragenden dritten Satzes – verdient mit 2:1 (25:19, 22:25, 15:4).

„Wahnsinn, dass sich die Mädels schon in diesem Jahr für das Bundesfinale qualifizieren konnten. Schließlich waren wir heute nicht komplett und zudem kann Hälfte der Mädchen auch im kommenden Jahr noch in dieser Altersklasse antreten“, so der zufriedene Lehrer Benjamin Corts, der die Spielerinnen im Rahmen des Talentförderprojekts Volleyball an der Elly-Heuss-Schule trainiert.

Ob die Wiesbadener Erfolgsstory auch in Berlin fortgeführt werden kann, bleibt abzuwarten. Beim Bundesfinale sind jedenfalls auch Marie Horstmann und Svenja Kock wieder im Team, die beim Hessenfinale verhindert waren. Ihr Ticket für Berlin haben die Mitschülerinnen trotzdem für sie mitgelöst.

 

Für die Elly-Heuss-Schule spielten: Anna-Lisa Bähr, Katharina Baumgart, Franziska Gach, Nadine Harbas, Rebecca Hundorfean, Laura Hundorfean und Ines Schroeder.

Das Siegerteam - Hessenmeister 2009:


11.03.2009

Fehlstart mit Happy End

Am Mittwoch, den 11.03.2009, sicherten sich die Mannschaften der Elly-Heuss-Schule beim Schulsportwettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ in der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 1996-1999) in Wiesbaden bei den Mädchen und den Jungen souverän den Titel des Stadtmeisters.

Der Wettkampftag begann jedoch mit einem dicken Fauxpas: EHS-Lehrer Benjamin Corts, der zeitgleich mit der Volleyballschulmannschaft der Wettkampfklasse III beim Landesfinale in Kriftel antreten musste, jedoch für die Organisation verantwortlich war, hatte die Schülerinnen und Schüler irrtümlicherweise an die Sporthalle am 2. Ring bestellt. Der Wettkampf fand jedoch in der Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule in Dotzheim statt…

Nach 2-3 hektischen Telefonaten und einer kurzen Autofahrt war dieses Problem jedoch behoben und die EHS-Volleyballerinnen und Volleyballer konnten endlich zeigen, was in ihnen steckt. Und dass die EHS-Talente Volleyball spielen können, zeigte sich schnell: Ungeschlagen belegten beide Mannschaften am Ende des Wettkampftages jeweils den 1. Platz und qualifizierten sich damit für den Regionalentscheid.

Betreut wurden die beiden Teams der Elly-Heuss-Schule von Steffen Pfeiffer und Marcus Herrmann – vielen Dank dafür!

 

Für die Elly-Heuss-Schule spielten:

WK  IV Mädchen: Sophia Bähr, Sophia Launert, Lorina Masic und Karina Zapfe

WK IV Jungen: Dilara Budan, Moritz Dauber, Christian Fricke, Patrick Gänsler und Alex Probst

 Herzlichen Glückwunsch an Spielerinnen und Spieler sowie die erfolgreichen Betreuer!

 

Die Siegerteams - Stadtmeister 2009:

WK IV Mädchen



WK IV Jungen





16.12.2008

Elly-Heuss-Volleyballerinnen gewinnen Regionalentscheid

Nach dem souverän gewonnenen Titel des Stadtmeisters mussten die EHS-Schülerinnen am 16.12.2008 beim Regionalentscheid der Schulmannschaften in Bleidenstadt antreten.

In ihrer Altersklasse (Wettkampfklasse III, Jg. 1994 - 1997) setzten sich die Wiesbadenerinnen erneut souverän und ohne Satzverlust durch. Im ersten Spiel gegen die Freiherr-vom-Stein-Schule aus Eppstein sowie im dritten Spiel gegen die Max-Planck-Schule aus Rüsselsheim war der Gegner chancenlos und jeweils deutlich mit 2:0 unterlegen.

Lediglich im zweiten Spiel gegen die letztjährigen Sieger des Regionalentscheids vom Gymnasium Bleidenstadt wurde es ein wenig spannend. Jedoch konnten auch die Bleidenstädterinnen durch ein aggressives Aufschlag- und Angriffsspiel der EHS-Mädels klar mit 2:0 bezwungen werden.

Die EHS-Schülerinnen, von denen Marie Horstmann, Laura und Rebecca Hundorfean, Svenja Kock und Ines Schroeder die Ballsportklasse der EHS besuchen, haben somit in der laufenden Runde des Talentwettbewerbs "Jungend trainiert für Olympia" noch keinen Satz verloren. Ob der Siegeszug beim Landesfinale fortgesetzt werden kann bleibt abzuwarten, chancenlos gehen die Wiesbadenerinnen dort sicherlich nicht an den Start.


Es spielten für die EHS: Anna-Lisa Bähr, Katharina Baumgarth, Franziska Gach, Nadine Harbas, Marie Horstmann, Laura Hundorfean, Rebecca Hundorfean, Svenja Kock und Ines Schroeder.



Weihnachtsfeier der Talentförderung am 14.12.2008




„Zimtsterne“ gegen „Rentiere“ – Volleyballnachwuchs spielt und feiert mit den Profis

Aufregung bei Wiesbadens Volleyballnachwuchs: „Was heißt „Zimtsterne“ auf Englisch und wie erkläre ich einer chinesischen Volleyballspielerin die Bedeutung des Wortes „Rentier“?“
Nachdem diese und andere Fragen am 14. Dezember in der Sporthalle am 2. Ring geklärt werden konnten, fiel der Startschuss zur diesjährigen Weihnachtsfeier des Talentförderprojekts Volleyball in Wiesbaden, an dem die Bundesligaspielerinnen des VC Wiesbaden als Überraschungsgast teilnahmen.

Der Projektleiter der Talentförderung Volleyball, Benjamin Corts, hatte im Vorfeld bei Xiaojun Yang, Cheftrainerin des VCW, angefragt, ob die Bundesligamannschaft nicht an der Feier teilnehmen könne. Yang sagt spontan zu - vielleicht nicht ganz ohne Hintergedanken, denn schließlich wird auch die 12-jährige Tochter der ehemaligen Weltklassespielerin im Rahmen des Talentförderprojekts in der Ballsportklasse der Elly-Heuss-Schule unterrichtet und volleyballerisch gefördert. 

Dass Kinderaugen auch schon vor Weihnachten vor Freude strahlen können, zeigte sich dann, als die über 80 Mädchen und Jungen der Talentförderung Volleyball, gemeinsam mit den 12 Bundesligaspielerinnen unter Mannschaftsnamen wie „Zimtsterne“, „Tannenbäume“, „Nikoläuse“ oder „Knecht Ruprecht“ in einem Weihnachtsturnier gegeneinander antreten durften. 

Richtige Bundesligastimmung kam dann beim abschließenden Einlagespiel „Nachwuchs gegen Profis“ auf der Tribüne in der Halle am 2. Ring auf. Alle 5 Talentfördergruppen durften nacheinander gegen ihre Idole aus der Bundesliga antreten. Während Bundesligatrainerin Yang die acht- bis dreizehnjährigen Volleyballtalente coachte, betreute Nachwuchstrainerin Gundi Groß die Profis, die ebenfalls mit großem Spaß bei der Sache waren.

„Einfach toll, dass sich die Bundesligaspielerinnen so viel Zeit für den Volleyballnachwuchs genommen haben und sich zudem so liebevoll um unsere Talente gekümmert haben. An diesen Tag werden die Kinder sicher noch lange zurückdenken“, so Benjamin Corts nach einer gelungenen Weihnachtsfeier.

Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle unserem Kooperationspartner VC Wiesbaden, der das Turnier nicht nur durch die Teilnahme der Bundesligamannschaft bereichert, sondern auch noch die Getränke zur Verfügung gestellt hat!!!



12.11.2008

Elly-Heuss-Talente sind Stadtmeister

Mit Laura und Rebecca Hundorfean, Svenja Kock und Marie Horstmann nahmen vier Spielerinnen der Leistungsgruppe der Talentförderung Volleyball am Mittwoch, den 12.11.2008 beim Stadtentscheid der Volleyballschulmannschaften in der Halle am 2. Ring teil.

Die Schülerinnen, die alle die Ballsportklasse 7 bzw. 8 besuchen, belegten am Ende gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen Anna-Lisa Bähr, Katharina Baumgarth, Franziska Gach, und Nadine Harbas den 1. Platz in ihrer Altersklasse.

In der Wettkampfklasse III (Jahrgang 1994 - 1997) waren die EHS-Schülerinnen auf dem Weg zum Stadtmeistertitel nicht zu stoppen. Nach ungefährdeten 2:0-Siegen gegen die Gutenbergschule, das Gymnasium am Mosbacher Berg und die Ehlersschule, war die Qualifikation für den Regionalentscheid im Dezember diesen Jahres ohne Satzverlust geschafft.

Das Ziel in der nächsten Runde ist nun die Qualifikation für das Landesfinale im kommenden Frühjahr.

Es spielten für die EHS: Anna-Lisa Bähr, Katharina Baumgarth, Franziska Gach, Nadine Harbas, Marie Horstmann,Laura Hundorfean, Rebecca Hundorfean und Svenja Kock.


Das Siegerteam - Stadtmeister 2008:




08.11.2008

Nachwuchs besucht Kooperationspartner

Die Talentfördergruppe 1 der Jungen folgte am Samstag, den 08.11.2008 ,einer Einladung der 1. Herrenmannschaft der TuS Eintracht Wiesbaden zum Heimspiel gegen die TG Bad Soden in die Halle am 2. Ring. Nachdem alle Jungen der Talentfördergruppe zur Begrüßung mit einem schönen Eintracht-Shirt ausgestattet wurden, durften die Nachwuchsvolleyballer ihren Eltern demonstrieren, wie gut sie schon Pritschen und Baggern können. Nach einer kurzen Stärkung am Buffet wurden die großen Eintrachtvolleyballer dann lautstark zum Sieg gegen Bad Soden "gebrüllt". Den krönenden Abschluss eines durchweg gelungenen Volleyballabends war dann sicher das gemeinsame Spiel der Talentfördergruppe mit ihren neuen Idolen aus der Regionalliga auf dem Centre-Court der Halle am 2. Ring.


Gruppenfoto Talentfördergruppe und 1. Herrenmannschaft TuS Eintracht Wiesbaden,           die Regionalligaspieler sitzen übringens in der hinteren Reihe ;-)


23.09.2008

Anfängertraining außerhalb der Talentförderung

Für alle Kinder der Jahrgänge 1997 - 1999, die gerne Volleyball spielen möchten, aber im Rahmen der diesjährigen Sichtungsrunde nicht in die Talentförderung aufgenommen worden sind, empfehlen wir  folgende Trainingsgruppen:


TuS Eintracht Wiesbaden (Mädchen und Jungen):
Kontakt: jugendvolleyball@eintracht-wiesbaden.de oder Mona Frauendorf (0611 – 9570951, 0171 – 4191734)

Interessierte Kinder können einen Termin zum Schnuppertraining vereinbaren. 



Großes Sommerfest der Talentförderung 2008


Italien nun auch Europameister, Deutschland „nur“ auf Rang 4

Die Fußball-Europameisterschaft findet in Österreich und der Schweiz statt? Stimmt, aber auch in Wiesbaden wurde um den Titel des Europameisters gespielt – allerdings im Volleyball.

Am Donnerstag, den 12. Juni 2008 feierte das Talentförderprojekt Volleyball, welches die Elly-Heuss-Schule Wiesbaden in Kooperation mit dem 1. VC Wiesbaden durchführt, mit einem Sommerfest den Abschluss des laufenden Schuljahres und einer erfolgreichen Volleyballsaison (u. a. Südwestdeutscher Vizemeister der U14 und Landessieger „Jugend trainiert für Olympia“ WK IV). Dabei standen gleich zwei Ballsportarten – Volleyball und Fußball –im Mittelpunkt:
Zunächst spielten die großen und kleinen Volleyballtalente der Jahrgänge 1995 – 1999 gemeinsam in einem Kleinfeldturnier den Volleyballeuropameister 2008 aus. Die Mannschaft Italiens konnte sich dabei den Titel sichern, Deutschland erreichte „nur“ Platz 4. Während alle Mannschaften für ihre Turnierplatzierung kleine Preise erhielten, konnten Janne Bechtold, Josefina Conrad, Marilena Gies, Isabelle Pörschke, Dana Rafael und Luisa Zeitel außerdem eine Urkunde sowie einen VCW-Rucksack als Auszeichnung für herausragende Trainingsleistungen im Schuljahr 2007/08 in Empfang nehmen.

Frisch gestärkt durch zahlreiche Leckereien vom Grill, erreichte die Stimmung unter den 150 Teilnehmern des Sommerfestes nicht zuletzt bei der anschließenden Übertragung des Europameisterschaftsspiels Deutschland gegen Kroatien ihren Höhepunkt. Der Trennvorhang in der Halle am 2. Ring wurde dafür kurzerhand zum wahrscheinlich größten Fernseher Wiesbadens umfunktioniert, doch auch die lautstarken „Deutschland-Rufe“ des Volleyballnachwuchses konnten die Niederlage der deutschen Mannschaft nicht verhindern.

Auch wenn es am Ende das ein oder andere lange Gesicht bei Kindern und Eltern gab, war das Sommerfest dennoch ein voller Erfolg. „Wir haben unsere Hausaufgaben im Vorfeld gemacht, leider haben die Jungs von Jogi Löw nicht ihren Teil zu einer perfekten Veranstaltung beigetragen, aber wir können eben nicht alles planen“, so der Projektleiter der Talentförderung Benjamin Corts.


Fotos vom Sommerfest gibt es hier